Bruno Möhring und der Deutsche Werkbund

Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund

Auftraggeber: LWL-Industriemuseum, Zeche Zollern

Dauer: 1. - 30. September 2007 / 13. Januar - 6. April 2008

Swinemünder Brücke, Berlin, 1902-05. In: B. Möhring: Stein und Eisen. Berlin 1903-09
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Der Deutsche Werkbund wurde 1907 in München gegründet. Ca. 120 Interessierte, darunter Bruno Möhring, folgten dem Aufruf von zwölf Architekten, Kunstgewerblern und Fabrikanten. Wie es die spätere Satzung festschrieb, war Ziel der Vereinigung die "Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk durch Erziehung, Propaganda und geschlossene Stellungnahme zu einschlägigen Fragen".

Bruno Möhring kann rückblickend als ein Wegbereiter der Werkbund-Ideen gelten: Er betätigte sich schon früh im Ingenieurbau und forderte eine konstruktionsgerechte Architektur. Die "aufgeklebte" Ornamentik historischer Stile lehnte er ab.

Die Ausstellung verfolgt die typischen Ziele des Werkbund-Programmes - wie Funktionalität, Sachlichkeit, Konzentration auf das Kunsthandwerkliche - im Werk des Architekten Möhring.

Erbrachte Leistungen
- Konzeption
- Wissenschaftliche Erarbeitung
- Text
- Gestaltung

Empfangsraum auf der 1. Int. Ausstellung für moderne dekorative Kunst, Turin 1902. In: Leo Nacht: Turin 1902, Berlin 1902.
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Postkarte zur Ausstellung, Foto: A. Hudemann, LWL-Industriemuseum
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