Theoretische Rekonstruktion der Maschinenhallen-Verglasung von Zeche Zollern II/IV
Auftraggeber: Westfälisches Industriemuseum, Zeche Zollern
Dauer: 2005 - 2006
Die historischen Verglasungen der Maschinenhalle waren durch zwei Fassadenrisse Bruno Möhrings und zeitgenössische Schwarz-Weiß-Photographien dokumentiert. Außerdem existierten Glasreste dieser ersten Hallenfenster, die eine Ausführung der Entwürfe Möhrings in zeitgenössischen Glasqualitäten belegten.
Unter diesen Voraussetzungen waren vor allem drei Fragen zu klären:
Auf welche Weise setzte Bruno Möhring, Architekt der Maschinenhalle, in seinem Werk zur Gestaltung von Innenräumen Kunstverglasungen ein?
Wie entstanden diese Verglasungen?
Wie müssen sie kunsthistorisch verortet werden?
In aufeinander aufbauenden Phasen zahlreicher Basisrecherchen wurden Herstellung und Funktion von Kunstverglasungen um 1900 rekonstruiert.
Erbrachte Leistungen
- Sicherstellung erhaltener Glasreste
- Bestimmung der Glasqualitäten
- Dokumentation historischer und gegenwärtiger Herstellungsverfahren
der Gläser
- Zusammenstellung von Rekonstruktionsansätzen
- archivalische Recherche zur Herstellung der Risalitfenster und des Windfanges


