Führung für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher: Zeche Zollern II/IV

Führungskonzept

Konzipiert für: Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV, Dortmund

Kooperation mit: Carsten Bender, Monika Bienkowski und Thorsten Peitzmeier

Auftraggeber: eigenständiges Projekt

Zeitraum: 2005

Die auf Zeche Zollern ausgestellten Exponate und Gebäude bieten einen geeigneten Fundus für eine Führung für Blinde und Sehbehinderte, die auf möglichst viele tastbare Objekte angewiesen ist. Sowohl viele Exponate der Dauerausstellung als auch einige Maschinen und Gerätschaften können ohne praktische Probleme ertastet und in ihrer Funktion demonstriert werden.

Besondere Berücksichtigung bei der Konzeption der Führung fanden:

- ein klarer Wegeverlauf der Führung;
- tastbare Pläne zur Orientierung;
- tastbare Pläne als Begleitmaterial: Grundrisse, Aufrisse der Gebäude,
Umrisse bedeutender Objekte, die nicht ertastet werden können;

- eine Einbindung der tastbaren Objekte in die Führungsinhalte, dazu
entsprechende Vorbereitung der Exponate;

- Modelle einiger Zechenanlagen, um die technischen Zusammenhänge zu
verdeutlichen (dazu wurden angemessene Materialbeschaffenheit und
handhabbarer Maßstab geprüft);

- Erfahren der Raumausdehnungen und akustische Wahrnehmungen.

Die Arbeitsergebnisse des Konzepts sind prinzipiell auf andere Orte übertragbar.